Privatsphärenausblendung

Privatsphärenausblendung

Mit Privatsphärenausblendung können Sie festlegen, welche Bereiche des Videos von einer Kamera Sie mit Privatzonenmasken zu decken wünschen, wenn sie im Client gezeigt werden. Wenn eine Überwachungskamera beispielsweise eine Straße abdeckt, können Sie mit Privatzonenmasken bestimmte Bereiche eines Gebäudes (wie Fenster und Türen) verdecken, um die Privatsphäre der Bewohner zu schützen. In manchen Ländern ist dies eine gesetzliche Anforderung.

Sie können Privatzonenmasken als massiv oder unscharf bestimmen. Die Zonen decken Live-Videos, aufgezeichnete und exportierte Videos.

Verdeckte Bildbereiche werden auf Bereiche im Kamerabild angewendet und dort verriegelt, so dass der verdeckte Bereich den Schwenk- und Zoombewegungen nicht folgt, sondern immer derselbe Bereich des Kamerabildes abgedeckt wird. Auf manchen PTZ-Kameras können Sie an der Kamera selbst positionsbasierte Privatsphärenausblendung aktivieren.

Es gibt zwei Typen von Privatzonenmasken:

Wenn Sie ein Upgrade von einem 2017 R3-System oder älter vornehmen, in dem Privatzonenmasken angewendet sind, werden diese in aufhebbare Privatzonenmasken umgewandelt.

Wenn ein Benutzer Videoaufnahmen von einem Client exportiert oder abspielt, enthält das Video die zum Zeitpunkt der Aufnahme konfigurierten Privatzonenmasken, auch wenn Sie diese später geändert oder entfernt haben. Wenn der Datenschutz beim Exportieren aufgehoben wird, enthält das exportierte Video nicht die aufhebbaren Privatzonenmasken.

Wenn Sie die Einstellungen der Privatsphärenausblendung oft ändern, beispielsweise einmal pro Woche, kann Ihr System potenziell überlastet werden.

Beispiel der Registerkarte Privatsphärenausblendung mit konfigurierten Privatzonenmasken:

Example of permanent and liftable masks configuration.

Und so erscheinen sie in den Clients:

Example of permanent and liftable masks applied on an image.

Sie können den Client über die Einstellungen der permanenten und aufhebbaren Privatzonenmasken informieren.